Leider habe ich es nicht selber erlebt, eine Freundin hat es mir nur gerade erzählt: Schuhladen, Kudamm.
"Ich wollte Schuhe und keene Schnürchen" (sagt eine Frau beim Anblick von Riemchensandalen deluxe).
Am Samstag war ich in der Glasmenagerie von T Williams am Deutschen Theater, und es hat mir sehr gut gefallen. Jutta Wachowiak ist noch besser als sie es schon immer war, die Inszenierung ist nett mit den Rebellenliedern der 60er und 70er die durch die vorbildlcihe Reihenhauskulisse des Mittleren Westens hallen, und die Glastiere aus Eis, die Schnee- und Kältebilder fand ich sehr gelungen.
Seit ich die Theaterszene für die Schwängerung in "Hable con Ella" total an den Haaren herbeigezogen fand, hätte ich nicht gedacht, daß ich einmal eine Schlittschuhfahrszene, und dann auch noch als Video, während die Schauspieler die Bühne verlassen haben, so passend und gut finden würde.
Video im Theater fand ich seit Kabale und Liebe im Maxim Gorki Theater, und das war 1996, eigentlich immer nur schrecklich, vor allem, wenn damit dann die in merkwürdigen Medien vielbeschworene Musikvideoästhetik a la Hamburger Bahnhof verwurstet wurde - aber: diesmal war es gut.
Es gibt eben keine Regel ohne Ausnahmen.
Außerdem war ich mal wieder im Tropeninstitut, ich hoffe, die Diagnosen liegen bald vor, der Arzt war sehr süß. Und ich habe Bauchschmerzen. Und sollte langsam mal wieder emails schreiben. Bäh.